Teil eines Werkes 
1. Band (1854)
Entstehung
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Boucaniers ihm imponirte oder aus einem andern Grunde, hü⸗ tete ſich vor den Folgen, zu denen dieſe Antwort führen mußte; da er aber ſeine Würde und Macht nicht beſchämen laſſen konnte, ſo begnügte er ſich damit, bei ihm etwas Unerhörtes, laut auf⸗ zulachen.

In der That, rief er mit einer ſeinen Gewohnheiten fremden guten Laune, ich ſehe, daß es einen unmöglich iſt, über Ihre Manieren ernſtlich böſe zu ſein. Uebrigens war ich ſchon lange ſehr begierig, einen von jenen famöſen Boucaniern zu ſehen, von denen man ſo viel ſpricht; ich danke dem Zufall dafür, daß er mir in Ihnen eines der ſeltſamſten und vollſtän⸗

digſten Muſter der Boucanerie ſchickt. Sie ſind für mich ein

Gegenſtand des Studiums und der Neugierde.

Zu viel Ehre für mich, Monſeigneur.

Und worin, fuhr Pontchartrain nach einigem Zaudern fort, bin ich an Sr. Majeſtät zum Verräther geworden?

Sie ſind ein Verräther am König, Monſeigneur, weil Sie einen Sureurs von zwei Hundert Millionen jährlicher Ein⸗ künfte zurückweiſen, die ich Ihnen zur Herſtellung der erſchöpf⸗ ten Finanzen Frankreichs anbiete.

Das iſt wahr! rief Pontchartrain immer noch mit ſpöttiſchem Tone, ich verdiene Beil und Block. Aber glauben Sie, Herr Boucanier, daß ich ein bußfertiger Sünder bin; zei⸗ gen Sie mir, wie wir es anzufangen haben, um uns die zwei Hundert Millionen zu verſchaffen, die uns Ihre Freigebigkeit anbietet.

Sie ſcheinen zu ſpotten, Monſeigneur, aber ich ſchwöre Ihnen beim Heil meiner Seele, daß Sie meine Antwort mit ängſtlicher Ungeduld erwarten; in der That wird noch die Ver rücktheit des Boucaniers die Gunſt verdoppeln, die Sie beim König, Ihrem Herrn, genießen.

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