Teil eines Werkes 
1. Band (1854)
Entstehung
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mich nur ſo verlegen an; Sie werden das Gold doch niemals hindern eine Macht zu ſein, die allen andern Mächten überlegen iſt. Glauben Sie mir, wenn mir morgen der Einfall käme zehn Millionen zu opfern um Sie zu ſtürzen, und dieſes Opfer über⸗ ſteigt meine Kräfte nicht, ſo wären Sie in acht Tagen nicht mehr Miniſter.

Legoff ſprach dieſe Antwort ſo ruhig und ſchien ſeiner Sache ſo gewiß, daß Pontchartrain ſich von Schauder befangen fühlte. Fügen wir noch hinzu, daß dieſer ſo ſtrenge unbarm⸗ herzige despotiſche Miniſter noch niemals einem Widerſtand be⸗ gegnet war, gleich dem, welchen der Boucanier ihm leiſtete.

Meine ganz beſondere Freundſchaft für Ducaſſe, ent⸗ gegnete der Miniſter, hat Sie bereits, ich kann es Ihnen nicht genug wiederholen, von einer ſchlimmen Affaire gerettet; im Namen dieſer Freundſchaft will ich Ihnen noch einen Augenblick meine Aufmerkſamkeit ſchenken. Ich hoffe und fordere ſogar, daß Sie bevor wir unſere Unterredung aufnehmen, ſich für die unverantwortlichen Worte entſchuldigen werden, die Sie eben aus⸗ geſprochen haben, Worte, für die ich Sie zwar in Rückſicht auf Ihre ſchlechte Erziehung und auf die Umgebung, in welcher Sie fich ſo lange befunden haben, entſchuldigen, die aber nicht ohne Genugthuung bleiben können.

Auf welche Worte ſpielen Sie an, Monſeigneur?

Auf die abſcheuliche Behauptung, die Sie in einem Augenblick von Geiſtesabweſenheit ausgeſprochen haben; daß ich ein Verräther am König ſei!

Monſeigneur, ich habe durch die Gewohnheit zu be⸗ fehlen mir es eigen gemacht, meine Gedanken ſchnell auszu⸗ drücken; aber ſeien Sie überzeugt, daß ich bei aller Haſt meiner Antworten doch nur immer das ſage, was ich will, und niemals, ohne überlegt zu haben. Ich bleibe bei meiner Behauptung.

Pontchartrain, ſei es, weil die ſeltſame Kühnheit des