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Feinde unterſtützt, von ſeinen Unterthanen nur Tapferkeit und Blut zu verlangen hätte! Die Einbildungskraft ſcheint von der Einfachheit und Größe des Planes, den ich Ihnen vorſchlage, geblendet zu ſein.
Legoff hatte ſich begeiſtert; mit dem tiefen und leuchten⸗ den Blick, mit der Miene der Begeiſterung, mit einem von Muth und Kühnheit ſtrahlenden Antlitz ſchien er dem Schauſpiel von Frankreichs Siege beizuwohnen.
Pontchartrain ſelbſt konnte, trotz der Beſchränktheit ſeiner Anſichten und trotz ſeiner ängſtlichen Neigung zu Kleinlichkeiten, einen Schauer der Begeiſterung von ſich nicht abwehren; übri⸗ gens war dieſe Empfindung, die ſo ſehr außer ſeiner Natur lag, nicht von langer Dauer.
— Herr Boucanier, antwortete er barſch, Ihre Vor⸗ ſchläge find nicht ſo gemeinverſtändlich, wie ich es meine. Sie nehmen Spanien den Beſitz ſeines amerikaniſchen Küſtenlandes mit einer Leichtigkeit und Willkühr, die mir beweiſen, wie wenig Sie die Regeln des großen Krieges kennen. Sie glau⸗ ben ohne Zweifel, einen ſorgfältig befeſtigten und tapfer ver⸗ theidigten Hafen wegnehmen, biete nicht mehr Schwierigkeiten als einen Küſtenfahrer zu entern. Ich bin überzeugt, daß Ducaſſe trotz der Verehrung, die er, wie Sie ſagen, für Ihren hochfliegenden Geiſt hegt, ſich über Ihren Plan luſtig machen würde, wenn Sie ihm denſelben mittheilten.
— Sie täuſchen ſich, Monſeigneur, antwortete Legoff ohne in ſeiner Haltung eine Spur von Verdruß oder Zorn zu zeigen. Nicht nur kennt und billigt Ducaſſe meinen Plan, ſondern dieſer Plan, deſſen urſprüngliche Idee übrigens von mir ſtammt, iſt zwiſchen ihm und mir bis in ſeine kleinſten Einzelnheiten ge⸗ meinſam beſprochen worden. Dieſe Arbeit hat uns drei Jahre voll Sorge, Gefahren und Opfer gekoſtet. Ich bedaure und be⸗ greife nun, Monſeigneur, daß Sie von Ihrem Cabinet aus den
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