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Graf, denn dieſes erſte Geſchäft iſt ſo zu ſagen nur ein Ver⸗ ſuch.... Ich habe noch ſo viele verfügbare Gelder—
D'Aubigné betrachtete Mathurin mit großer Bewunde⸗ rung, und ſagte:
— Sie ſind wohl ſehr reich?
— Ach, ich kenne mich nicht aus vor Millionen. Aber da Sie ſo gütig waren, mir Ihre Dienſte auzubiethen, ſo bitte ich Sie mir einige Fingerzeige zu geben, deren ich benöthige.
— Geniren Sie ſich nicht, lieber Baron; Sie wiſſen, ich habe ausſpannen laſſen.
— Was ich jetzt zu wiſſen wünſche, iſt nicht ſehr wichtig. An welchen Tagen und in welchen Stunden arbeitet der König mit ſeinen Miniſtern?
— Fingerzeige über das häusliche Leben meines Schwa⸗ gers! Nichts leichter: die Arbeit des Königs mit ſeinen Staats⸗ ſekretären beginnt jeden Morgen nach dem Frühſtück und der Neunuhrmeſſe; gewöhnlich arbeiten ſie im Cabinet meiner Schwe⸗ ſter; der Statsrath kömmt Sonntag, Donnerſtag, Mittwoch und Montag von vierzehn zu vierzehn Tagen zuſammen. An zwei Montagen des Monats verſammelt ſich der Depeſchenrath zum Behuf der innern Angelegenheiten des Landes; dieſem Rathe wohnen die Brüder des Königs, der Kanzler, die Titular- und die Exſpectanz⸗Staatsräthe bei; am Dienſtag verſammelt ſich der Finanzrath; er beſteht aus den Prinzen und Secretären die noch Beiräthe dazu nehmen. Am Freitag hält mein Schwager Gewiſſensrath mit ſeinem Beichtvater und dem Erzbiſchof von Paris; da werden die Wohlthätigkeitsmaßregeln getroffen. Je—
den Abend endlich— — Um Vergebung, lieber Graf, unterbrach ihn Mathu⸗ rin, Sie ſagen mir ja nichts vom Secretär der Marine.
— Von dieſem Schulfuchs Pontchartrain? 6


