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— Dreißig Jahre, das iſt ſehr lang, lieber Baron. Sie legen mir da eine ſchreckliche Verantwortlichkeit auf. Einen ſol⸗ chen Termin kann ich Ihnen nicht bewilligen.
— Alſo fünfundzwanzig Jahre!
— Gut, fünfundzwanzig Jahre! Das iſt Alles, was ich für Sie thun kann.
Nach einer kleinen Pauſe fuhr der Bruder der Madame de Maintenon wieder fort:
— Und wann werden Sie mir dieſe fünf Tauſend Louis⸗ d'or einhändigen, lieber Baron Legoff?
— Sogleich, wenn Sie erlauben, antwortete der Baron Legoff, indem er ein Portefeuille aus der Brufttaſche nahm, es öffnete und dem Grafen ein zuſammengefaltenes Papier hinreichte.
— Ach, Papier, rief d'Aubigné mit komiſcher Verzweif⸗ lung; was Teufel ſoll ich damit machen! Seitdem der Schatz erſchöpft iſt, haben die Generalpächter Frankreich mit einer ſol⸗ chen Menge von Scheinen über alle Zweige ihrer Einkünfte über⸗ ſchwemmt, daß ihr ſchwarzes Papier nicht einmal ſo viel werth iſt, wie weißes.
— Iſt ein Wechſel auf Sicht auf den Banquier Bernard, und von ihm acceptirt, ohne Werth?
— Ah, iſt es ſo! rief vauigne, indem er das Papier entfaltete, welches der Baron Legoff ihm hingereicht hatte; er warf einen Blick hinein, lächelte mit freudenvollem Ausdruck, verneigte ſich vor Mathurin, und ſagte:
— Lieber Baron, ich kenne Niemanden auf der Welt, der in Geſchäften ſo viel Takt hätte, wie Sie. Ich bin in der
That bezaubert von Ihrer Bekanntſchaft. Ich beſchwöre Sie, über
meine Perſon und meinen Kredit zu verfügen. Wenn Sie wie⸗ der Geld anzulegen haben,— wahrhaftig ich hätte nicht die Kraft Ihnen die Annahme zu verweigern.
— Ich nehme Ihre Bereitwilligkeit zur Notiz, lieber
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