Teil eines Werkes 
1. Band (1854)
Entstehung
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Ich hatte Eile; Ihr Diener ſchien Willens mich den Zauber ſeiner Converſation genießen zu laſſen, und ich bin weiter ge⸗ gangen; das iſt Alles.

— Ich bin ſehr erfreut darüber, daß Sie Eile haben, mein Herr, denn auch ich habe Eile.

— Ich bitte tauſend Mal um Vergebung wenn ich Sie ſtöre, aber ich habe ziemlich lange mit Ihnen zu ſprechen, und ich zweifle, daß Sie dieſen Abend werden ausgehen können. Sie thäten wohl daran, wenn Sie ausſpannen ließen.

— Ah, Parbleu! rief der Graf in helles Lachen aus⸗ brechend, das iſt mir einer der neueſten Späße. Es ſcheint, Herr Baron Legoff, deſſen Namen ich, im Vorbeigehen geſagt, heute zum erſten Mal ausſprechen höre, daß Sie gewohnt ſind über den Willen der Leute zu verfügen, ohne ſie früher zu befragen.

— In der That, Herr Graf, beſitze ich in Geſchäften einen unglaublichen Eigenſinn. Wenn ich übrigens Jeden erſt fragen wollte, was ihm beliebt, ſo würde ich nie weiter kommen.

Der Graf betrachtete Mathurin, während dieſer ſprach, mit großer Aufmerkſamkeit; er wollte ſich vergewiſſern, ob er es nicht mit einem Verrückten zu thun habe.

— Herr Legoff, ſagte er plötzlich aufſtehend, wiſſen Sie vor wem Sie ſich in dieſem Augenblick befinden?

— Ganz wohl, Herr Graf; vor einem Manne, den viele Leute nicht nach ſeinem wahren Werth zu würdigen wiſſen, der Madame de Maintenon zittern macht, über den Zorn des gro⸗ ßen Königs lacht, General⸗Lieutenant, Großcordon, Provinz⸗ gouverneur iſt und d'Aubigné heißt.

— Nun, Herr, rief der Graf d'Aubigné, da Sie ſo vieles wiſſen, ſo wird Ihnen auch nicht unbekannt ſein—

— Erlauben Sie mir Sie zu unterbrechen, lieber Graf, ſagte Mathurin ruhig; Sie wollen mir drohen: das iſt erſtens

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