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ſtickenden Athmosphäre der Schenke, vermehrten Buhots Trun⸗ kenheit; er mußte ſich auf Alain ſtützen um nicht umzuſinken.
Der Bretagner war bleich, ſeine verſtörten Augen, das convulſiviſche Zittern ſeiner Hände, das gewaltige Pochen ſei⸗ nes Herzens zeigten, daß er heftig mit ſich kämpfte.
— Ich will nicht, daß der Herr Ritter läſtere und ſeine Seele in's Verderben bringe, murmelte er mit erſtickter Stimme, ich muß das Geld dieſes Franzoſen haben. Und ſchickt mir es nicht meine liebe heilige Jungfrau von Auray?
Alain ging einige Schritte vorwärts, und hielt dabei den immer mehr berauſchten Buhot fortwährend am Arme feſt; aber bald blieb er ſtehen und erfaßte den Tuchhändler an der Gurgel:
— Gib mir deine zwanzig Thaler! ſagte er zu ihm mit zitternder Stimme.
— Was beliebt? rief Buhot erſchrocken, den dieſer un⸗ vermuthete Angriff theilweiſe wieder nüchtern machte.
— Schnell, dein Geld, oder ich ſchlage Dich nieder. Haſt Du nicht hundertmal geſagt, ſeitdem wir beiſammen ſind, daß Du dieſen Tag nicht für zwanzig Thaler hingäbeſt? Ich nehme Deine Thaler, und laſſe Dir das Vergnügen dieſes Ta⸗ ges, wir ſind quitt.
Alain griff bei dieſen Worten mit der linken Hand nach der Taſche des Tuchhändlers, und nahm ihm den Geldbeutel.
— Elender! Dieb! Räuber!— Du ſiehſt die Patrouille die eben ankömmt, ich werde rufen, man wird Dich hängen!
Buhot ſprach die Wahrheit, man hörte den gemeſſenen Schritte einer Patrouille.
— Wenn Du einen Laut von Dir gibſt, ſo erſchlag' ich Dich, entgegnete Alain, indem er die Hand feſter ſchloß, welche die Gurgel des unglücklichen Tuchhändlers umfaßte.
— Gnade!— ich werde ſchweigen— Du erdroſſelſt mich!
S murmelte dieſer mit faſt unverſtändlicher Stimme.


