von oben
Bürger, Wuth das nicht Kar⸗ ie größten arf ſich da⸗ einem gu⸗ ſchlug. Trunken⸗ ern in der rſonen und
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— Was bemerkſt Du denn, Du theurer Raufbold mei⸗ nes Herzens?
— Ich bemerke, daß während Ihr ſprecht, ſingt, lacht und flucht für Viere, die andern Spieler kein Wort reden, dem Spiel die größte Aufmerkſamkeit zuwenden, und von Zeit zu Zeit zuftieden und ſpöttiſch lächeln. Freund Buhot, ich will ge⸗ hängt ſein, wenn man Euch jetzt nicht wie einen Truthahn rupft.
— Saprebleu! willſt Du ſchweigen und mich in Ruhe laſſen, Du dummes Thier, rief der Bürger wüthend über einen Wurf, auf den er zwei Piſtolen auf einmal verlor. Rabe, Dein Gekrächze bringt mir Unglück!— Noch einmal, ſchweige oder ich bläue Dich durch.
— Ich ſchweige, ſagte Alain, der die Drohung des Tuch⸗ händlers nicht übel aufzunehmen ſchien.
Der Erfolg gab dem Bretagner bald Recht; Buhot verlor in Kurzem Alles, was er vor ſich liegen hatte, und mußte zu dem, was er noch in der Taſche hatte, ſeine Zuflucht nehmen.
— Hütet Euch, warnte Alain auf's Neue.
Buhot gab ihm ſtatt aller Antwort einen wüthenden Stoß in die Bruſt; der Tuchhändler war ein ſchlechter Spieler. Was den Bretagner betrifft, ſo empfing er den Fauſtſchlag mit der⸗ ſelben Ruhe, mit welcher er die Drohung aufgenommen hatte; er runzelte nicht die Stirne, und zeigte keine Spur von Ent⸗ rüſtung oder von Ungeduld.
Fünf Minuten ſpäter hatte Buhot nur noch einen Thaler vor ſich liegen und war wieder genöthigt, in die Taſche zu greifen.
— Wie viel Geld bleibt Euch noch? fragte ihn Alain dann, indem er ihn Kit ſolcher Gewalt am Arm erfaßte, daß der Tuchhändler erblaſſend ſchrie:
— Nimm Dich in Acht, Vieh, Du zerbrichſt mir die Knochen.
— Wie viel Geld bleibt Euch noch? wiederholte Alain.
— Zwanzig Thaler!— Aber laß mich los, Duwirſt ſehen—


