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liches. Nun wollte er die verlorne Zeit einbringen, denn Dank dem einkaſſirten, verloren geglaubten Gelde konnte er ſeinem Weibe den Seitenſprung verheimlichen, und begann die Wein⸗ flaſchen, die ihm hingeſtellt wurden, mit glänzendem Muthe zu attakiren. 5
Es war kaum eine Stunde vergangen, als der Kopf des vortrefflichen Buhot ſo heiß zu werden begann, daß er auch zu den Gäſten hinüber ſprach, die an den andern Tiſchen ſaßen, und ſo eine allgemeine Converſation einleitete.
Buhot hatte ein gutes Herz, aber vor Allem war er ein Pariſer Kind, ſomit geſchwätzig und ſpöttiſch. Er widerſtand daher nicht lange der Luſt, ſeinen Tiſchgenoſſen vor der ganzen Geſellſchaft lächerlich zu machen.
Vor Allem erzählte er die Prügelei vom Pont⸗Neuf, hier⸗ auf, daß ſein Freund, der ein Bretagner iſt, ſich einbilde, kein Franzoſe zu ſein. Seine Erzählung hatte einen großen Erfolg.
— He, Freund, rief ein Unteroffizier, der gern einen Triumph der Beredſamkeit feiern mochte, he, Freund, gehört denn die Bretagne nicht dem König von Frankreich?
— Gewiß nicht, ſagte Alain auf dieſe Frage, die Bre⸗ tagne gehört ihm nicht; und der Beweis iſt, daß er unſer Her⸗ zog nicht iſt! und wenn er ſich in unſere Angelegenheiten miſcht, ſo iſt's nur ein Betrug, nichts weiter.
Dieſe Antwort Alain's entſchied über ſein Geſchick für den ganzen Abend; er ſtellte ſich dadurch in den Vordergrund, und wurde ſtillſchweigend von der ganzen Geſellſchaft zur Ziel⸗ ſcheibe angenommen.
Alain verſtand ſich nicht viel auf die Feinheiten der franzö⸗ ſiſchen Sprache; das Pariſer Franzöſiſch, eine Art Rothwälſch, das nach Zeiten wechſelt, aber niemals ſtirbt, war ihm völlig unbekannt, dennoch vermuthete er, durch das fanatiſche Bravo⸗ rufen auf ſeine Antworten und durch gewiſſe alberne Fragen,


