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Wei dieſen Worten Nativa's fühlte Morvan, wie er auf's Neue erröthete, er war von einer tollen, zweckloſen Wuth erfüllt. — Setzt Euch der Gefahr aus zu ertrinken, um Euch ſolche Complimente an den Kopf werfen zu laſſen! ſagte Mathu⸗ rin ruhig. Verdammte ſpaniſche Rare, ſprach er leiſer und wie zu ſich ſelbſt, Race ohne Großmuth und ohne Herz, die nichts als die Macht des Goldes erkennt, die weder die Selbſt⸗ verläugnung, noch die Ergebenheit begreift, wann wirſt du von der Erde verſchwinden?
— Fräulein, ſprach Morvan, indem er ſich bezwang, um ſeine Bewegung zu verbergen, Ihr verkennet in ſeltſamer Weiſe den Charakter und die Stellung Derjenigen, die in dieſem Augen⸗ blick die Ehre haben, ihr Leben zur Rettung des Eurigen auf's Spiel zu ſetzen. Ich bin ein Edelmann, und dieſe beiden Män⸗ ner, die mich begleiten, ſind mir aus Ergebenheit gefolgt.
— Ich bitte Euch um Verzeihung, ſagte das junge Mäd⸗ chen, indem ſie nun ihrerſeits erröthete, ich dachte, an Euern Kleidern zu ſehen—
— Ich begreife Euren Irrthum, verſetzte Morvan, indem er ſie unterbrach; in der That, ich unterſcheide mich wahrſchein— lich weder durch Sprache, noch durch mein Benehmen, noch, wie Ihr es eben bemerkt habt, durch meine Kleidung von dem Vaga⸗ bunden, der ſeinen ſchändlichen Müßiggang von einem Pacht⸗ hof zum andern ſchleppt.... Meine Erſcheinung iſt die eines Menſchen, welcher dem Himmel für den guten Fund dankend, das Almoſen begierig hinnehmen muß, das ihm die Barmherzig⸗ keit oder die Laune des Reichen hinwirft!... Ihr ſeht es, Fräu⸗ lein, Ihr braucht Euch nicht zu entſchuldigen!———
Nativa merkte an der Bitterkeit des Tones, mit welcher der junge Mann dieſe Antwort ſprach, wie ſehr ſie ihn verletzt haben mußte; ſie wollte eben ihre Entſchuldigungen mit ver⸗ mehrtem Nachdruck wiederholen, als eine ungeheure Woge an
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