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ihm den Kapitän des geſtrandeten Schiffes; ſeine Worte ver⸗ ſtanden ſie nicht, denn er ſprach ſpaniſch.
Wenn der bretagniſche Edelmann und ſein Diener in der Aufmerkſamkeit, die ſie dem Dreimaſter zuwendeten, daran ge⸗ dacht hätten, ihren Gefährten Mathurin anzuſehen, ſo wäre ihr Erſtaunen groß geweſen über die Veränderung, die in ihm vor⸗ gegangen war: die blitzenden Augen, der düſtere Blick, die ge⸗ runzelte Stirn, weitgeöffnete Naſenlöcher, der vorgeſtreckte Hals, und ein unbeſchreiblicher Ausdruck des Haſſes an der aufgewor⸗ fenen Oberlippe machten, daß der Roßkamm nicht mehr zu er⸗ kennen war.
Die Matroſen des geſtrandeten Schiffes hatten bei den Worten ihres Chefs ihre Abſicht lautlos aufgegeben, als Morvan, der ſich dem Dreimaſter genähert hatte, den Capitän auf's Neue erſcheinen ſah, aber diesmal nicht allein, ſondern in Begleitung eines jungen Mädchens.
Der bretagniſche Edelmann begriff ſogleich, was man von ihm begehrte, und indem er eine Woge, die ſein Fahrzeug zur Höhe des Schiffes erhob, benützte, ergriff er ein Tau und ſprang auf's Verdeck.
Der Capitän richtete in lebhafter Weiſe einige ſpaniſche Worte an ihn, die er nicht verſtand, als ein ſchwarz gekleideter Mann mit grauem Bart und ſtolzer, hochmüthiger Miene ſich ihm näherte, und ihm ruhig und in franzöſiſcher Sprache ſagte:
— Der Capitän bittet Euch, mein Herr, vor Allem meine Tochter zu retten, und dann, ſobald Ihr das Land erreicht habt, uns Hilfe zu ſenden.
Jede Seeunde hatte den Werth einer Stunde. Morvan fühlte, daß er ſeine Rückkehr auf's Spiel ſetzte, wenn er ſich in Erklärungen einließ, und antwortete dem ſchwarz gekleideten Manne ſchnell:
— Helft mir alſo, mein Herr, Eure Tochter zu retten.


