Teil eines Werkes 
1. Band (1854)
Entstehung
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als ſieben Perſonen zu tragen vermag, wagte Alain ſchüchtern dreinzuſprechen.

— Nun, und wir ſind nur drei; zählt Ihr das Leben von vier Menſchen für nichts?

— Das iſt nicht viel, ſagte Mathurin ruhig; indeß, um nicht mit leeren Händen zurückzukommen, müſſen wir allerdings einige Schiffbrüchige retten.— Das wird uns Haltung geben.

Ein Ruck am Steuer wendete die Barke, und ſie befand ſich Bord an Bord vor der abwärts geneigten Seite des Schiffes.

Als die Mannſchaft des Dreimaſters dieſe unerwartete Hilfe ankommen ſah, drängte ſie ſich gegen die Barke, um da Zuflucht zu finden.

— Entfernen wir uns, rief Mathurin. Dieſe Narren wären im Stande unſer Fahrzeug zu füllen und zum Unſchlagen zu bringen.

Der Rath war gut; Morvan beeilte ſich, ihn zu befolgen.

Dann ging eine jener ſchauderhaften und erhabenen See⸗ nen vor ſich, die aber im Seeleben gewöhnlich ſind.

Ein kleiner, hagerer Mann, von gelbem, gallichtem Teint, von ſchwächlichem Anſehen, der gar keine Leibeskraft zu beſitzen ſchien, ſtürzte, das Beil in der Hand, mitten unter die Matro⸗ ſen, und herrſchte ihnen zu, ſich zu zerſtreuen.

— Elende, rief er ihnen mit Macht zu, ſeit wann fliehen Schiffer, und laſſen gleich Feiglingen, Weiber und Paſſagiere, die ſich auf die Ehre des Schiffers verließen, zurück? Ihr habt nicht das Recht, an Euer Heil zu denken, als bis der Graf und ſeine Tochter gerettet ſind! Beim Barte Karls des Fünften, ich ſpalte dem erſten unter Euch den Schädel, der es verſuchen wird, die Barke zu beſteigen. Kommt, mein Fräulein, fuhr der kleine Mann, nach dem Verdeck gewendet, fort, kommt, es iſt keine

Zeit zu verlieren. An ſeinem Benehmen erkannten Morvan und Alain in

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