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Gott nur um die einzige Gnade, daß ich den Fuß auf das Ver⸗ deck des gefährdeten Schiffes ſetzen könne, bevor es untergeht. Wenn es keine größere Havarie gelitten hat und noch zu ſteuern iſt, ſo verwette ich meinen Kopf, daß ich es ohne Unfall in Sicherheit bringe.
Der Ritter de Morvan ſprach noch, als ein heftiges Kra⸗ chen die Barke in Erſchütterung brachte. Es war das bedrängte Schiff, das kaum eine Kabellänge von den Rettern entfernt, eben ſein letztes Nothſignal gab.
Der Ritter ſetzte das Steuer mit erneuter Kraft in Bewe⸗ gung, Mathurin und Alain begannen mit erneutem Eifer zu rudern, und nicht fünf Minuten waren verfloſſen, als ſie ſich vor einem großen Dreimaſter befanden.
— Verdammt! rief Morvan, dieſes Schiff iſt rettungs⸗ los verloren, es iſt auf dem Teufelskopf feſtgerannt.
Der ſchiffbrüchige Dreimaſter bot einen ſchauderhaften Anblick; nach der Seite des Steuerbords geneigt, drohte es je⸗ den Augenblick verſchlungen zu werden, und wiederhallte vom Verzweiflungsſchrei der Mannſchaft.
— Ich glaube, ſagte Mathurin zu Morvan, es bleibt uns nichts anderes übrig als uns zurückzuziehen. Dieſes Schiff iſt
in verzweifelter Lage, keine menſchliche Macht vermag es zu ret⸗
ten. Wäre es nicht beſſer, das bischen augenblicklicher Ruhe des Meeres zu benützen, damit wir das Land wieder gewinnen? Wer weiß, ob wir es in einer Stunde noch im Stande wären!
— Ja, Herr, gehn wir, fügte Alain hinzu, der die Aus⸗ beute der Gottesgabe kaum mehr erwarten konnte.
— Still! rief der junge Mann, ich verlange von Euch Gehorſam, und keinen Rath. Ich weiß es ſo gut wie ihr, daß dieſes Schiff nicht zu retten iſt; aber vielleicht gelingt es uns, einige Menſchen dem Tode zu entreißen⸗
— Ihr wißt doch, Herr, daß unſere Barke nicht mehr


