Teil eines Werkes 
1. Band (1854)
Entstehung
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ſchlecht; aber müd bin ich nicht. Ich wollte nur, daß ich einen Schluck Brantwein hätte.

— Nichts leichter, ſagte Morvan, indem er ſeinen Nan⸗ tel zurückſchlug, in welchem er die Piſtolen gegen die Näſſe in Sicherheit gebracht hatte, ich habe gerade eine Flaſche mitge⸗ nommen. Nehmt.

— Euer Cognae iſt ein wenig leicht, aber thut nichts, er erfriſcht doch, rief der Roßkamm, der dem Ritter die Flaſche bald wieder halb geleert zurückgab. Nun, Herr Ritter, habt ihr Euch orientirt? Wenn ich es wagen dürfte trotz meiner Unwiſſenheit eine Meinung auszuſprechen, ſo würde ich ſagen, daß wir nicht weiter als eine halbe Meile weſtlich von Penmark gekommen, und daß wir höchſtens fünfhundert Schritte von der Küſte ent⸗ fernt ſind.

— Ihr habt es ganz genau getroffen!

— Ei, erwiderte der Roßkamm mit breitem Gelächter, es ſcheint, daß ich, ohne es zu vermuthen, Anlagen zur Schif⸗ ferei beſitze. Dieſe Entdeckung erweckt meinen Eigendünkel, und ermuthigt mich, an Euch, Herr Ritter, eine Frage zu richten. Welche Abſicht hattet Ihr, ich bitte, als Ihr Euch einſchifftet?

— Ihr wißt es ja ſo gut als ich: den Unglücklichen, die unſer Mitleid erflehen, und die auf unſern Muth rechnen, Hilfe zu bringen.

— Ja, das weiß ich wohl, esiſt auch nicht das, warum ich Euch frage. Ich möchte nur wiſſen, auf welche Weiſe Ihr hofft Euch den armen Teufeln nützlich zu machen.

— Auf eine ſehr einfache Weiſe: indem ich ihnen als Pi⸗ lot diene, und ſie verhindere, in die Hände der Penmarker zu fallen.

— Ihr verſteht es alſo, Schiffe zu lenken?

— Ich habe ſchon zwei Fahrten nach Island gemacht, und die Küſte von Penmark iſt mir vollkommen bekannt. Ich bitte

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