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langen an zwei Nägeln an der Wand aufgehängten Flinte ſtehen bleibend, das iſt eine ſeltſame Waffe, wie ich in meinem Leben noch keine geſehen habe. Zu was Teufel braucht man ſie? Wahrſcheinlich um Enten zu ſchießen. Ihr erlaubt doch? fügte er hinzu, indem er, ohne den Satz zu beendigen, die Flinte herabnahm, die er aufmerkſam und mit Kennerblicken betrachtete.
— Dieſe Waffe iſt von Gélin aus Nantes, antwortete Morvan, der in Bezug auf den Fremden nunmehr ſeinen Ent⸗ ſchluß gefaßt hatte; ſie trägt ſehr weit, und iſt in Eurvpa nicht gebräuchlich.
— Wie, in Europa nicht gebräuchlich, und wo denn?
— Zweitauſend Meilen weit von hier, auf den Inſeln.
— Ah, ich weiß; ſchöne Länder das, wo die Ernte von ſelber den Boden bedeckt, ohne daß ſich ein Menſch damit ab⸗ zugeben braucht.
— Seid Ihr auf den Inſeln geweſen? fragte Morvan mit großem Erſtaunen.
— Ich! Ihr ſcherzt. Ich bin ein Roßhändler und kenne von der ganzen Welt nichts als die Bretagne und die Nor⸗ mandie! Doch einer meiner Vettern hat ſich zehn Jahre in ienen Ländern aufgehalten, und mir viel davon erzählt. Es ſcheint dort gut leben zu ſein, und daß mas dort viel ge⸗ winnen kann, wenn man eine ſtarke Fauſt, einen ſichern Blick, und keine Furcht vor dem Teufel hat.
— Ah! Ihr habt einen Vetter, der ſich zehn Jahre auf den Inſeln aufgehalten hat! wiederholte Morvan langſam, wie von wichtigen Gedanken zerſtreut; und ſagt, fuhr er fort, den Fremden anblickend, hat Euer Vetter Glück gehabt?
— Ob er Glück gehabt hat! Du mein Gott, ja das glaub' ich. Als er fortging, war ein Thaler ſein ganzes Ver⸗ mögen, und Kleider hatte er am Leibe, die nicht dreißig Sous
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