Teil eines Werkes 
1. Band (1854)
Entstehung
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einer einzigen gebrochenen Rippe entkömmt. Das wiſſen die Penmarker ſehr gut. Aber Ihr werdet ſehen, an einem der nächſten Tage ſpielen ſie Euch einen Streich.. Seid auf Eu⸗ rer Huth!

Das bin ich ſchon, Alain. Seit geraumer Zeit ſchon bemerke ich die wilden Blicke, welche die Penmarker auf mich werfen, wenn wir, ich und Du, beim Herannahen eines Gewit⸗ ters in See gehen. Von nun an werden wir uns nicht anders als bewaffnet einſchiffen. Du wirſt das Beil, und ich meine

Piſtolen mitnehmen. Ihr wollt es alſo nicht aufgeben, das Glück des

Meeres zu verſuchen? fragte Alain mit unzufriedener Miene.

Weniger als je. Ich werde jetzt die Gegend durch⸗ ſtreifen, um zu ſehen, ob ich nicht am Horizont ein Segel ent⸗ decke. Daß die Barke bei meiner Rückkehr bereit ſei!

Welch ein Unglück, Herr, rief Alain mit dem Ton der Verzweiflung, daß Ihr, der Ihr doch ſo gelehrt und ſo weiſe ſeid, nicht begreifen könnt, daß die Gottesg abe eine heilige Sache iſt.

Willſt Du mir etwa nicht folgen? Gut, ſo werde ich mich allein einſchiffen.

Herr! rief Alain mit bewegter Stimme, was habe ich denn verbrochen, daß Ihr ſo mit mir redet? Bin ich nicht ein ehrlicher Burſche, und diene ich nicht dem treu, der mich pünktlich bezahlt? Seht, ſeitdem Ihr bei den Franzoſen gelebt habt, verdrießt es Euch, die Wahrheit zu hören... Ich bin bereit, Euch zu begleiten. Nur bitte ich Euch, wenn die Pen⸗ marker, wie ich vermuthe, es verſuchen ſollten, ſich unſerer Ein⸗ ſchiffung zu widerſetzen, und wenn Ihr den Legallec unter ih⸗ nen bemerkt, ſo tretet auf ihn vor allen andern; denn der Schurke iſt es, welcher das Dorf gegen Euch aufhetzt!