Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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174 haben etwas feierliches, ſie geht in das Zimmer, in welchem indeſſen der Koͤrper ihres Geliebten ſich nicht mehr befand. Paula ſtarrte auf das Bett hin, ſie zitterte, und bewegte den Zeigeſinger der rechten Hand. Palowski erraͤth ſie, er giebt ihr die Haare ihres Geliebten. Sie kuͤßt ſie und birgt ſie in ihrem Buſen. Sie laßt ſich in ihr Zimmer zuruckfuͤhren, um es nicht eher zu verlaſſen, als Koͤnnte ſie wenigſtens weinen, ſprachen die Aerzte, die Thraͤnen fallen ihr aufs Herz und muͤſ⸗ ſen ſie erſticken. Weinen? antwortete Paula, warum ſollte ich weinen, da ich mit ihm vereint bin! Dieß waren ihre letzten Worte.

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Ein und derſelbe Schlag traf zwei junge zarte Blu⸗

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So wären wir allein in der Welt, ſprach der Furſt zu Obinski, und gehoͤren uns fuͤr immer an. Es giebt Schlaͤge des Schickſals, deren Schmerzen die Freundſchaft nicht zu heilen, aber zu lindern ver⸗ mag. Obinski, habe Mitleid mit mir, werde