Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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Palowski und Obinski waren ihr gefolgt, und erſchraken uͤber den Anblick des jungen Mannes. Der Tod lag in ſeinen Zuͤgen. Paulas Augen ſchwammen in Thraͤnen, ſie ſah nichts.

Ich ſehe Dich wieder, Du biſt mein! ſagte Stanislaus mit ſchwacher Stimme jetzt ſterb'

ich ruhig. Du ſollſt leben, mein Stanislaus!

leben fur Dich und mich, fur alles, was uns beiden theuer iſt. Deine Mutter willigt in unſere Hei⸗ rath! Gott! iſt es moglich! Deine Gattinn, Deine Paula ruft Dich ins Leben.Ach, zu ſpaͤt!

Der Arzt beſchwor Paula, ſich zuruͤck zu zie⸗ hen. Der Vater und Palowski lagen zu ihren Fuͤßen. Nein! nein! Liebe und Pflicht be⸗ zeichnen mir dieſe Stelle, und ich weiche nich t.Madame, die Entzuͤndung! Er er⸗ hole ſich in meinen Armen, oder ſein letz⸗ ter Seufzer trage auch meine Seele jen⸗

ſeits mit hinuͤber.

Palowski war wieder zu ſich gekommen. Er nimmt die ungluͤckliche in ſeinen Armen und traͤßt ſie ins Nebenzimmer. Stanislaus rief: Paula! Seine Kraft kehrt zuruͤck, laſſen Sie mich zu ihm, rief Paula! Palowski hielt inne. Ach! nur der heftigſte Fieberanfall konnte dieſe augen⸗