blickliche Anſtrengung des Kranken hervorbringen. Er umfaßte Paula aufs neue, trug ſie fort, und befahl den Frauen, auf das Strengſte fuͤr die Arme Sorge zu tragen und ſie nicht aus dem Zimmer zu laſſen. Das Fieber nahm zu, Obinski ſaß am Fuß des Bettes und verhuͤllte ſein Geſicht mit bei⸗ den Haͤnden.
Der Arzt hatte zwei ſeiner Kollegen rufen laſ⸗
ſen, ſie berathſchlagten im Zimmer des Kranken, deſſen Zuſtand ihn nichts konnte vernehmen laſſen. Palowski verwandte kein Auge von den Aerzten. Sie wurden ſtill und er ging zu ihnen.—„Ich „bin gefaßt, und der einzige, der noch zu handeln „vermag, und muß große Maßregeln treffen. Wird „er noch bis morgen leben?“— Wir zweifeln.— „Ich verſtehe.“
Palowski ging Er ließ Friedrich kommen.„Pferde, ſo ſchnell als möglich; Vater „und Tochter muͤſſen fort, um dieſem Anblicke zu „entgehen.“— Er trat ins Krankenzimmer.
Eine der Frauen, welche Paula bewachte, er⸗ klaͤrte, daß nichts mehr vermoͤchte, die junge Dame zuruͤck zu halten. Ihre Heftigkeit, welche der be⸗
fohlne Wiederſtand aufgereizt hatte, ſey auf den
hoͤchſten Grad geſtiegen, und ließe fuͤr nichts mehr gut ſtehen.—„So eben ſoll ſie abreiſen.“— Sie
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