163
„genblick.“— Ich muß ihn retten, oder mit ſterben, kommen Sie! Haben Sie Erbarmen! —„Sie werden ihn vielleicht retten, aber Ihr plötz⸗ „liches Erſcheinen konnte ihm das Leben koſten.“—
Ich gehorche ſchon, ich bleibe hier, ſagen
Sie ihm, ſeine Gattinn waͤre da! ſagen Sie ihm.— Der Arzt war bereits ins Krankenzimmer zuruͤck gegangen und hatte die Thuͤre abgeſchloſſen. Paula, ihrer ſelbſt nicht maͤchtig, war mit dem Kopf bewußtlos gegen die Thuͤr geſunken,— ſie horcht, hort ſprechen und unterſcheidet nicht die Worte.
„Gelaſſen, Madam, gelaſſen, ſagte der Arzt, in⸗ „dem er zuruͤck kam, wir wollen ihn nach und nach „auf Ihre Ankunft vorbereiten. Er genießt in die⸗ „ſem Augenblick einige Ruhe, und habe ihm den „Fuͤrſten Palowski...— Wo iſt der Fuͤrſt Palowski, rief Paula, wo iſt er?—„Ich weiß es „nicht.— Gott! holen Sie ihn! Palowski, Palowski!—„Leiſer, um Gotteswillen, leiſer, „Madame!“
Eine Waͤrterin kam aus dem Krankenzimmer und ſagte zum Arzte: alle laͤngere Vorſicht iſt un⸗ nutz, er hat die liebe Stimme bereits erkannt, und will Paula ſehen. Paula ſtuͤrzt an ſein Bette. Sie haͤlt den Geliebten in ihren Armen,


