Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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„ſo wie ein Sonnenſtrahl immer und ewig ein „Sonnenſtrahl bleiben wird.“

Oh, antwortete Bertrand, man koͤnnte uͤber dieſes Kapitel ein dickes Buch ſchreiben, welches dennoch die Velt nicht uberzeugen wuͤrde. Da wir indeſſen viel Gutes uͤber dieſen Punkt in alten Buͤ⸗ chern von guten alten und verehrten Autoren ſin⸗ den, ſo rath' ich Ihnen nicht die Feder deshalb in die Hand zu nehmen. Die Menſchen ſind, trotz Jahr⸗ hunderten, in welchen ſie in Trauer und Finſterniß irrten, nicht von der Mediein zuruͤck gekommen.— „Ich verſtehe, ich verſtehe, Gott ehre die Doktoren, „und werfen wir die Kraͤuter zum Fenſter hinaus.“

Dem Himmel ſey Dank, wir ſind in St. Ger⸗ main. Ihre unterhaltung, meine Herren, war nicht ſehr intereſſant.—„Ich glaube ſogar hie und da ein kleines unterdrucktes Gaͤhnen bemerkt zu haben. Sprechen wir von Stanislaus!“— Ja ja! lie⸗ ber Herr Martin, ſprechen wir von Stanislaus! und von dieſem Angenblick, bis zu dem, wo man vor dem Gaſthauſe zum weißen Pferde hielt, ſprach man nur von dem innig Geliebten. Bertrand ſprach beinah eben ſo gern von ihm, als ſeine Doch⸗ ter, und Herr Martin hoͤrte mit vieler Guͤte zu.

Suͤße, koͤſtliche Taͤuſchung! dachte er, die Du das Entzuͤcken der Gegenwart und den Himmel der

Zukunft