Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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und ihm die Verſicherungen fortdauernder Achtung und Theilnahme erneuert. Roſalie ward umarmt und man lud ſich zur Kindtaufe ein. Hatte man bei Herrn von Polmont die Merkmale die Freund⸗ ſchaft empfangen, ſo ward man hier beim Abſchiede mit Segenswuͤnſchen uͤberhäuft.

Als man in ſeine Wohnung kam, wurden Pe⸗ lagie und Vincent gerufen. Sie erhielten die buͤrgerliche Garderobe, die Meubeln und den Nies⸗ brauch des Haͤuschens bis Ablauf der Pacht, zum Geſchenk, und zugleich die Verſicherung, in vorkom⸗ menden Foͤllen auf bereite Huͤlfe rechnen zu duͤrfen. Die Ausbruͤche ihrer Dankbarkeit waren grenzenlos und Herr Martin machte mit ſeiner gewohnlichen Weisheit die Bemerkung, daß ſie mehr als alle Komplimente gaͤlten.

Damit nichts vergeſſen wuͤrde, ließ man den Mauermeiſter kommen, um den Koſtenanſchlag hin⸗ ſichtlich der verfallenen Bruͤcke zu wiſſen. Herr Martin, der Wuͤrde eines Souverains eingedenk, bezahlte die Haͤlfte der unbedeutenden Forderung voraus.

Die Abreiſe des Herrn Martin war indeſſen im Dorfe ruchbar geworden. Zu feierlichen An⸗ ſtalten war keine Zeit mehr vorhanden, und der Tambour und Geiger ließen ſich diesmal nicht