Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

134

trand kannte nur den Willen ſeines lieben Kindes. So ward alſo beſchloſſen, nach Paris zu fahren, nach Paris, von wo Herr Martin noch vor kur⸗ zem ſo hochſt nothig ſich zu entfernen hatte. So

ſprach Meiſter Fuchs einſt, als die Trauben ihm zu hoch hingen. Herr Martin dachte, daß man in einer Stadt allenfalls ſchon leben könne, welche einen Louvre, Thuillerien, ein Luxembourg, einen koniglichen Garten, belebte Boulevards, ein Pantheon und Pa- lais royal zur gerſtreuung darböte, in welcher herr⸗ liche Plaͤtze, eine Rue Richelieu, Grenelle, St. Louis, Dominique, oͤffentliche Baͤder, ungeheure Bibliotheken, die erſten Mahler und Muſiker, Thea⸗ ter und reizende Weiber, angenehme Maͤnner und Lebensuͤberfluß, ausgeſtattet mit allem, was Eleganz und Grazie zu erſinden im Stande ſind— ange⸗ troffen werden.

Man hatte freilich keine Pferde; aber wie So⸗ vhie ſehr richtig bemerkt hatte, Herr von Pol⸗ mont wird die ſeinigen mit Vergnuͤgen leihen. So ſtand man auf, nahm Abſchied von ihm, und die kleine Reiſe von Acheres nach Paris ſollte ſich ins Werk ſetzen. Es wurde beſchloſſen, von Zeit zu Zeit Herrn von Polmont zu beſuchen, und eine Adreſſe des Hotels Perou auf ſeinen Kamin gelegt.

Bei Cognard ward ebenfalls angeſprochen,