Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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„Wer Teufel, Herr Aktuarius, hat Ihnen denn „weiß gemacht, daß ich der ruſſiſche Kaiſer bin?“ — Pelagie und Vincent und das ganze Dorf.—„Wenn eine Million Soldaten es eben⸗ „falls glaubten, ſo wuͤrd' ich es ohnfehlbar ſeyn; „Bajonette machen einen Koͤnig, aber keine Worte. „Kommen Sie davon zuruͤck, ich bin wahrlich nicht „der Kaiſer.“

— Aber, Sire, warum ſich laͤnger ver⸗ bergen?—„Ich bin es nicht, und damit holla. „Ihr Zweck war, die zuſammen gefallene Bruͤcke „wieder mit guter Manier ins Gleichgewicht zu „bringen. Das ſoll geſchehen und kann geſchehen, „ohne daß ich deshalb brauche Kaiſer zu ſeyn. Der „Tag nimmt Abſchied und ich habe vor der Hand „noch nothigere Sachen zu thun, als mich mit mei⸗ „nem Reiche und meinen Regierungsgeſchaͤften zu „befaſſen. Jetzt, liebe Kinder, laßt mich.“

Die Liebe hört und vernimmt alles, was auf ſie Bezug hat. Der Tag nimmt Abſchied, ſprach Stanislaus, und ließ den Kopf auf ſeine Bruſt ſinken. Der Tag nimmt Abſchied, ſeufzte Sophie, und trocknete ihre Thraͤnen.„Ja, meine Kinder, „der Augenblick iſt da, wo Ihr Euch trennen muͤßt, „und ich erwarte von Euch beiden Muth und Er⸗

„gebung.“ Muth!