Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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theuern hohen Kopfzeuges bediente, hatte bereits der

Kopfzeuge mehrere ſeit einigen Jahren geziert. Es war etwas abgenutzt, und das Gewicht einer Krone

von wenigſtens 10 Pfund war ſeinen Kraͤften nicht

mehr angemeſſen. Gerade in der beſten Unterhal⸗

tung riß das Band und der Kaiſer war mit einemmale wie in einer Laube, ganz mit gruͤnen duftenden

Hecken umringt. So viel es in ſeinen Kraͤften ſtand,

machte er mit den Haͤnden ein wenig Raum guckte

mit dem Kopfe ein wenig hervor, und parlementirte

aus dem gruͤnen Fenſter mit dem erſchrockenen Dich⸗ ter. Se. Majeſtaͤt wollen ſich nemlich ſogleich be⸗

quemen, formlich der Krone zu entſagen, in ſo fern

es dagegen den Anweſenden geßiele, ihm die Laſt

der Krone von ſeinem Koͤrper zu nehmen.

Als er wieder an die friſche Luft kam, fing er an, von neuem zu lachen. Der Herr Maire, Ber⸗ trand und Cognard lachten ebenfalls, Sophie und Stanislaus hatten nichts geſehen und nichts gehbrt.

„Wiſſes Sie, liebe Herren, ſprach Herr Mar⸗ „tin, welchen Unterſchied ich zwiſchen dem heutigen „Auftritte und aͤhnlichen Seenen, denen ich heige⸗ „wohnt habe, finde?— Der heutige iſt eine Poſſe, „die andern waren mehr oder weniger nur Luſtſpiele n nennen.“