Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

51

wolltet mich dadurch bewegen, Pelagien als ungeſchickt aus meinem Dienſte zu verweiſen? Das geſchieht nicht, ich nehme immer die Parthie des Schwächeren. Pelagie bleibt mir und ich ziehe aus. Bertrand, ſey ſo zut und bezahle alles, was wir ſchuldig ſind.

Ich bin indeſſen doch wohl ein wenig zu raſch geweſen, ſagte Herr Martin, als Dubourg hinaus gegangen war. Das Maͤdchen iſt geraͤcht, aber wir ſind jetzt ohne Obdacht. Mit dem großten Vergnuͤgen ſteht Ihnen mein Haus zu Be⸗ fehl, antwortete Herr von Polmont, ich haͤtte es Ihnen ſchon eher angetragen, aber Sie ſelbſt wuͤnſchten ganz buͤrgerlich zu leben.Gut, ich nehme es an, aber ohne zu eſſen kann ich nicht ſchlafen gehen. Gut, gut, das findet ſich al⸗ les bei mir; kommen Sie, folgen Sie mir, ich bitte.

Iſt der Herr nicht zu Hauſe, haben die Be⸗ dienten in der Regel Feiertag, und Herr von Pol⸗ mont findet zu Hauſe niemand, als ſeinen Kammer⸗ diener, der ſich indeſſen herablaͤßt, Pelagien das nothige in der Kuͤche zu zeigen. Dieſe faͤngt von friſchem zu kochen an, und verdoppelt ihren Eifer, um alles wieder gut zu machen. Sie bläſt das Feuer an, ſetzt die Topfe, die Kaßerolen bei, feuch⸗ tet den Salat, und ſindet doch noch Zeit genug⸗