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ken zu wollen. Herr Martin, nachdem er Allen vorgelegt, verſuchte ebenfalls und der erſte Biſſen blieb ihm faſt im Munde ſtecken. Er blickte die Gaͤſte, dieſe ihn an, am Ende ſprach er zu Pela⸗ gie, welche wenigſtens ein kleines Compliment zu erwarten ſchien:„Pelagie, was haſt Du gemacht,
„verſuche dieſe Sauce;“— Pelagie hatte kaum
eine Meſſerſpitze davon zum Munde gefuͤhrt, als ſie ausrief:„Ach, lieber Gott! das iſt nicht meine „Sauce! nein, das iſt nicht meine Sauce!“
Herr Martin brach in ein lautes Gelaͤchter aus.„Das iſt wahr, man ſollte nicht glauben, wo „die Eitelkeit uberall zu finden ſey.— Dubourg, „Dubourg!“
„Wir ſind alſo durch Euch verdammt, nicht zu „ſpeiſen, und dies alles, weil ich ein Maͤdchen „mitgebracht, die beſſer kocht, als Ihr alle zuſam⸗ „men hier im Hauſe?“— Aber Herr Martin! wer kann das ſagen?—„Still, Ihr wißt, daß ich alles „leicht durchſchaue.“— Ja, es kann aber auch fuͤr einen Wirth, der ſeit vier Jahren ehrlich und red⸗ lich ſeiner Hauswirthſchaft vorgeſtanden hat, nicht angenehm ſeyn, ſich mit eimenmale ſo mir nichts, Dir nichts in der Kuͤche muͤſſen befehlen zu laſſen. —„Weil Ihr alſo nicht zu kochen verſteht, glaubt „Ihr ein Recht zu haben, uns zu vergiften? Ihr


