Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Sie ſchwieg und war in Rachdenken verſunken, als

die Thuͤre aufging, und Cognard, ſeine Mutter und Roſalie geputzt eintreten, um Herrn Mar⸗ tin, Bertrand und Sophien zur Hochzeit ein⸗ zuladen. Sophie ſeufzte, Bertrand nahm die

Einladung an und Herr Martin fragte, wer die

Ehre haben wuͤrde, Roſalien, welche eine Waiſe

war, zum Altar zu fuͤhren,Wenn Sie ſo guͤtig

ſeyn wollen, mir dieſe Ehre Ob ich will? herz⸗

lich gern.Die Unterſchrift unter unſern Hei⸗

rathskontrakt braͤchte uns gewiß Gluͤck und See⸗

gen, ich habe mit Cognard daruber geſprochen,

aber er hat mir nichts darauf geantwortet. Ja,

Roſglie, ich muß ebenfalls daruͤber ſchweigen.

Roſaſ ie ſchien ein wenig mißvergnuͤgt dar⸗ uͤber; das gute Kind bedachte nicht, daß Herr Mar⸗ tin in dieſem Falle einen ſahch Namen zeichnen

muͤßte.

Herr von polmunt ſein Verſprechen,

das Hochzeitsmahl zu geben, nicht vergeſſen, und er trat ſo eben ins Känmte um die drei Freunde dazu einzuladen.

Das wird ein heetliche Tag Herr Martin. Ihnen allein danken mir ihn, lieber Herr Martin! ſo riefen Cognard und Ro⸗