Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

glauben könne, daß zu Acheres das gewuͤnſchte Gluͤck einer Verbindung jemals zu Stande kommen tonnes Der Vater zerbrach ſich den Kopf, um ſein geliebtes Kind zu uͤberzeugen, daß nur in der Ent⸗ fernung die Ausfuͤhrung dieſer Sache zu beſchleu⸗ nigen ſey. Er ſah freilich wohl ein, daß er nicht uͤberzengte, aber natuͤrliche Zärtlichkeit und Liebe mußte oft die Stelle der Vernunftgruͤnde vertreten.

Söphie tröſiete ſich mit dem Glauben, daß Herr Martin ſich bald in Acheres langweilen wuͤrde.

Die Fuͤrſtinn war nicht mehr zu fuͤrchten, es war alſo wahrſcheinlich, daß alle drei bald ihren Auf⸗ enkhalt in einer großen Stadt nehmen wuͤrden, wo doch weüigſtens eine Möglichkeit abzuſehen war, ei⸗ nige Erkundigungen vvn zu koͤnnen.

Alle drei ſchwatzten nun im muthigen Hahne von Pelagie und Vincent.Wie glucklich ſind diejenigen, ſprach Sophie, die zu ihrer Verbin⸗ dung nur ihrer Liebe und eines Beſchuͤtzers beduͤrfen und glücklich ſind die, antwortete Herr Martin, welche niemals der Zeit vorgreifen wollen, ſondern die alle troſtende Hoffnung rufen, in ihrem Herzen zuruͤckrufen.

Dieſe Antwort war ſehr philoſophiſch richtig, aber Sophie verlangte keine Philoſophie zu hoͤren.