90 iſt durch ungeſchicklichkeit das Hintertheil ruinirt und zerbrochen worden. Die Mutter Cognard will, daß man den Schrank austauſche, die alten Leute halten es in der Regel mit dem ſoliden, die jungen Leute denken nicht ſo, und Roſ alie und die kleine Cognard brennen vor Begierde, dieſen Schrank im Brautgemach paradiren zu ſehen und behaupten, daß wenn derſelbe mit geſchloſſenen Thuͤren an die Wand geruͤckt wird, niemand den durchbrochenen Boden gewahren konne.
Bert Martin, welcher zwei Partheien zu ver⸗ ſohnen wuͤnſcht, ſchlaͤgt ein drittes Mittel vor, nemlich: den Schrank ausbeſſern zu laſſen!— Aber wie? kein Tiſchler iſt hier zu finden.—„Nichts „weiter, rief Herr Martin, den wollen wir bald „bekommen.“
Er geht nach den Geſhof zum muthigen Hahn, ſchließt ſich ein und ſchreibt wie folgt.
„Beim Empfange des Gegenwaͤrtigen hat der Empfaͤnger nichts eiligeres zu thun, als ſich ſo⸗ gleich alle Gerathſchaften, welche zu ſeiner Hand⸗ thierung gehbren, zu kaufen, und ſolche auf den bei⸗ kommenden Wagen aufzupacken. Ich etablire den⸗ ſelben als Tiſchlermeiſter zu Acheres, und denke, daß ſeine neue Lags die Jungfer Marie in Hin⸗
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