die Gaͤrtner gehorchen dem ſchoͤnen geſcheidten Maͤd⸗ chen mit Vergnuͤgen.
Herr Martin trat ein, und auf einmal wur⸗ den alle Arbeiter im Stich gelaſſen. Wo gber ſoll man ſich ohne Zeugen ſprechen? Dort in der klei⸗ nen Kammer, welche Pelagie bewohnen ſoll. Herr Martin trug alles vor, was ſich ſeit geſtern bis heute Abend zugetragen hatte, und Bertrand und Sophie freuten ſich, daß alles ſo gluͤcklich abge⸗ laufen wyr. Alle wuͤnſchten ſich gegenſeitig Gluͤck, und nur von dieſem Tage an konnte man ſich vol⸗ lig in Sicherheit glauben.
Die entſchwundene Gefahr ihres Vaters hatte indeſſen dem Gedaͤchtniſſe Sophiens nicht den Ge⸗ genſtand ihrer Herzenswuͤnſche entzogen. Der Na⸗ me Stanislaus gleitete uͤber ihre Lippen, und ihre Angen fragten ſchuͤchtern Herrn Martin.
„Sophie, es iſt mir nicht moglich, mein Ehren⸗
„wort zu brechen. Die Art, wie ich daſſelbe gege⸗
„ben, mich nemlich in die Angelegenheiten der Fa⸗
„milie Berloff gar nicht miſchen zu wollen⸗ iſt „Ihnen bekannt.“— Alſo auch Sie verlaſſenmi ch⸗ Sie meine einzige troͤſtende Stuͤtze Sie, auf deſ⸗ ſen Fuͤrſprache ich ſo viel gehofft hatte?—„Ich „habe Ihnen zu Dieppe geſagt, daß ich kein Recht „habe, eine Mutter Ihres Sohnes zu berauben.


