Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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lergeſell muß alſo ein Burſche von guten Grund⸗ ſätzen ſeyn, und die ſind heut zu Tage ſelten. War⸗ um ſeyd Ihr noch nicht verheirathet Die Tante ſchickte mich blos nach Acheres, um mich von Vin⸗ eent zu trennen.Das kann wohl ſeyn, warum will ſie aber nichts von Vincent wiſſen? Weil er bis jetzt nur Geſelle iſt.Mein Kind, hat er ein Patent, ſo iſt er Meiſter, wie viele an⸗ dere, die beſſer gethan haͤtten, Geſellen zu bleiben. Vincent iſt ein trefflicher Arbeiter; aber mit der Geſchicklichkeit allein iſts nichts gethan, ein Patent koſtet entſetzlich viel! jn wenn er ſich erſt wird tau⸗ ſend Franken erſpart haben!Tauſend Franken 3 wiſt in nicht alle Welt! hoffe, Pelagie, laſſe den Muth nicht ſinken! Freilich, gnädiger Herr; 3 hofft man nicht beſtaͤndig?Bis ans Grab.. Ja wohl, indeſſen diefmal wird der Sommer nicht voruͤber gehen, ohne Euch verheirathet zu ſehen. Ach lieber Gott, wer wuͤrde ein ſolches Wunder thun? Es ſind ſchon groͤßere Wunder geſchehen, mein Kind. Fange man nur an mit einem jungen Maͤd⸗ chen von der Liebe zu ſchwatzen, ſo wird ſie kein Ende finden. Pelagie verſchwieg nichts und er⸗ klaͤcte breit und weitlaͤuftig, wie ihre Liebe und ihre erſte Bekanntſchaft entſtanden ſey. Sie uͤberging nicht