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Das Maͤdchen ſchien ihm halb zu traͤumen, er be⸗ merkte ſogar einen Seufzer.
Zur Sache alſo:„Wie alt iſt er?“— Zwei und zwanzig Jahr, gnaͤdiger Herr!—„Sein Ge⸗ „werbe?“— Ein Liſchler.—„Ein angenehmes „Gewerbe, Pelagie, und ſeine Auffuͤhrung?“— Ach! gnaͤdiger Herr, Sie haben mich ertappt!— „Ruhig, mein Kind, es hat noch miemand bereut, „mir ſein Vertrauen geſchenkt zu haben. Seine „Auffͤhrung?“— Muſterhaft.—„Arbeitſam?“— Er verliert keinen Angenblick; wenn er bei mir iſt, ausgenommen.—„Du biſt ein beſcheidenes Kind. „Aber wie brachtet Ihr Eure Zeit zuſammen zu? „Du wirſt roth? Pelagie, ſage, biſt Du ſchon beim „dritten Grade der Liebe, he?“— Gnaͤdiger Herr, ich verſtehe Sie nicht.—„Laß hoͤren. Wenn Ihr „beiſammen waret, wie drachtet Ihr Eure Zeit zu?“ — Er wiederholte mir, daß er mich liebe, mich ganz allein liebe!—„Weiter.“— Nun dann
ſagte ich ihm, daß ich ihn wieder liebe.—„Und
„dann?“— Und dann, ich muß es geſtehen,— gingen wir auseinander und— kuͤßten uns.— „Und hernach? ich—„Wie alt biſt Du?“ Sechs⸗
zehn Jahr.
In einem ſolchen Alter unterliegt man, ohne zu ahnen, dachte Herr Martin. Der junge Tiſch⸗


