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tereſſe derjenigen Perſonen, denen er einen Dienſt leiſten wollte, die feinſte Wendung zu geben— ließ den Geſandten in einer gaͤnzlichen Unwiſſenheit.
„Endlich iſt alles abgemacht, und ich habe nicht „laͤnger mehr noͤthig, durch fuͤrſtlichen Glanz die „Leute zu blenden, die am Ende nicht einmal wiſ⸗ „ſen, wie laͤſtig alle dieſe Nebendinge fuͤr einen ver⸗ „nuͤnftigen Mann ſind.— Nach Acheres, um wie⸗ „der vergnuͤgt zu ſeyn!“
Der Fuͤrſt beurlaubte ſeine Domeſtiken, ſein
Wagen wird in die Remiſe geſchoben, die ſchönen
Kleider geduldig in den Schrank verſchloſſen. Er verlaͤßt zu Fuß ſein Hotel, geht durch die Champs elysées, um der Spur der Neugierigen zu entkom⸗ men, fruͤhſtuͤckt ganz buͤrgerlich bei einem Reſtaura⸗ teur und befindet ſich recht wohl dabei.
„So leicht glaubt' ich nicht die Fuͤrſtin zu uͤber⸗ „reden, dachte er bei ſich ſelbſt; mir bleibt nicht „einmal Zeit, Cognard in Hinſicht meines Wa⸗ „gens zu benachrichtigen. Ei, wozu habe ich zwei „geſunde Beine! Soll ich mich wie ein Schwaͤchling „ſchleppen laſſen? Jetzt bin ich wieder Herr Mar⸗ „tin und gehe meine Straße von St. Germain „nach Acheres, wie ein ehrlicher Buͤrgersmann, oder „wie ein Philoſoph, oder ein Freund der ſchoͤnen „Natur, zu Fuß.“
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