Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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den Wald von St. Germain zu durchſtreiſen, wahrſcheinlich um zu botaniſiren. Wenn die Fuͤr⸗ ſtinn Berloff einen Profeſſor der Botanik be⸗ darf, wird ſie Dich nicht dazu erkieſen; Du haſt kein Geld, um einen Pflanzenkram anzulegen, aber vielleicht noch genug, um die Fuͤrſtinn in Bruͤſſel, wo ſie Dich erwartet, einzuholen. Der Herr Polizeichef iſt ſo guͤtig, Dir auf meine Fuͤr⸗ ſprache die Freiheit zu geben; fort auf die Dili⸗ gence und nach Bruͤſſel!

Erich war froh wie ein Vogel, was ſollte er in Frankreich ohne die Furſtinn, ohne Geld, ohne Verhaltungsregeln? Der Fuͤrſt konnte verſichert ſeyn, daß er ſobald wie moͤglich die Grenze zu er⸗ reichen trachten wuͤrde. Palowski dankte dem Ma⸗ giſtrat fur ſeine Guͤte, dieſer ſchaͤtzte ſich gluͤcklich, dem Fürſten einen Dienſt erwieſen zu haben und alles war zur Zufriedenheit beendigt.

Der Beſuch bei dem Geſandten war in der Form. Wenn man ohne Einladung einem Balle beiwohnt, muß man wenigſtens dem Wirth danken.

Dergleichen Viſiten dauern eine Viertelſtunde; man

kann ſich indeſſen nicht immer anſehen, man muß einige Worte ſprechen. Die ſchleunige Abreiſe der Furſinn war der Gegenſtund der Unterhandlung. Der Prinz, welcher die Gewandheit beſaß, dem Ins