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milie betrifft und daß Ihnen verboten iſt, ſich in meine Angelegenheiten zu miſchen —„Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, daß ich mich „nie gerade zu in die Heirath Ihres Sohnes mit „der ſchoͤnen Paula miſchen werde, und daß ich „uur mit Ihnen ein Geſpraͤch angeknuͤpft habe, um „Ihnen einen wichtigen Dienſt zu leiſten, zu wel⸗ chem mich meine Achtung fuͤr Sie auffordert.“— Sie?—„Ja, Madame, ich bitte Sie, betrachten „Sie die Gefangennehmung Erichs nicht ganz „leicht.“— Was hab ich damit zu ſchaffen. —„Wie? und in ſeiner Brieftaſche ſind Ihre Be⸗ „fehle vorhanden.“— Ich habe ſie nicht ge⸗ ſchrieben, ich weiß von nichts, welchen Dienſt wollen Sie mir leiſten? Ich will diesmal Ihrer Aufrichtigkeit glauben.— „Obinskt haßt Sie und warlich nicht ohne Grund, „in ſeinen Haͤnden befinden ſich Briefe von Ihnen,
„die Sie ihm geſchrieben, als Sie ihn liebten.“
— Dieſe Briefe beweiſen nichts.—„Ein⸗ „eln nichts, aber zuſammengenommen füh⸗ „ren ſie auf Vermuthungen, bei welchen öfters „die Gerichte aus ganz einfachen Gruͤnden ver⸗ „weilen.“— Sie wollen einer Dame von
N
meinem Range ein Tyibunal entgegen⸗
ſtellen?—„Nicht ſo hoch, Madame! Obinski „hat in ſeinen Haͤnden vas Bekenntniß Boleskos, von ihm zu Dieppe aufgeſchrieben; er iſt Hert der „Papiere Erichs.“— Alles dies ſind Baga⸗ teklen.— Zu Petersburg, ich gebe zu, hier in „Pnris koͤnnten Sie indeſſen dieſe Bagatellen in „Verlegenheit ſetzen. Erich ſitzt, wird heimlich


