Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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verhoͤrt, niemand kann ihn unterrichten und ſeine Ausſage wird dieſen Bagatellen ein eignes Gewicht geben. Sie ſchenken mir jetzt etwas mehr Auf⸗ merkſamkeit, Sie thun wohl daran, denn es ware traurig, wenn eine ſolche Dame hier ihre Frei⸗ heit verlbre. Wer wuͤrde es wagen?Es giebt hier einen Generalinſpektor, den man ſchon kennt, Obinski vringt ihm ſeine Klagen vor, und morgen fruͤh Der Geſandte wird mich ſchuͤtzen.Er wird nicht gehort, der Ge⸗ neralinſpektor wird ihn ausgezeichnet artig em⸗ pſangen, und Sie werden verhaftet werden, ganz Paris wird zum Verhor fliegen, um eine Dame zu ſehen, die einen Mann ruinirt hat, weil er ſie nicht lieben konnte, die die Toch⸗ ter dieſes Mannes nach Braſilien ſchicken will, weil ihre Liebe nicht ihren Beifall hat. Sie ſchei⸗ nen bewegt, und ſind ſiill. Palowski, ich liebe Sie nicht, ich bekenne es.Das weiß ich, Madame, ich Sie eben ſo wenig. Ich will Ihnen glauben, Sie ſind hier⸗ her gekommen, um mir Vorſchlaͤge zu ma⸗ chen, laſſen Sie horen.Hier iſt die Kapi⸗ tulation. Die Fuͤrſtinn wird ſogleich ein Kopf⸗ weh vorgeben und die Geſellſchaft verlaſſen, mei⸗ nen Wagen annehmen, mir die Ehre erlauben, Sie nach Hauſe zu begleiten und dort alle Befehle ge⸗ ben, ſo ſchnell wie moglich einzupacken. Noch vor Sonnenaufgang wird ſie abreiſen, den Weg nach Bruͤſſel einſchlagen, und von dort aus gehen wo⸗ hin ſie will, Frankreich ausgenommen. Ich ver⸗ lange, Frankreich betreffend, nicht ihr Ehrenwort,