Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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dere Bedienten ſahen mich drohend an, ich fuhr fort und hetheuerte ihr, daß ich und mein Be⸗ dienter Manns genug waͤren, um ſechs ſolcher Buben zu widerſtehen, und daß die Obrigkeit je⸗ den Ortes uns huͤlfreiche Hand, zur Verhinde⸗ rung eines Verbrechens, bieten werde.

Sie antwortete mir nichts und ſetzte ihre Reiſe ununterbrochen fort, ich folgte, und zu Pon⸗ tviſe geſtand ſie mir, daß ſie alle umwege, um mir zu entgehen, eingeſchlagen habe. Wir fuͤhrten beide einen ganz neuen Keieg. Jeden Tag aͤn⸗ derte ſie ihre Richtung und ich folgte; ihr Kopf⸗ ſchmerz hielt ſie in einem Dorfe zuruͤck, ich blieb guch, ich folgte wie ihr Schatten. Mit einemmale wandte ſie der Oſiſee den Ruͤcken und reiſte der Mitte Deutſchlands zu. Sie hatte ohne Zweifel Nachrichten erhalten, und wir den Brieftraͤger nicht bemerkt. So gelangten wir an die franzdſi⸗ ſche Grenze, als ein kleiner Wagen dem ihren vorauf fuhr. Ich zweifelte keinen Augenblick, daß Paula und Bolesko ſich in der kleinen Chaiſe befaͤnden, vermied indeſſen alle Gewalt aus fol⸗ gendem Grunde. Die Fuͤrſtinn konnte, vermoge ih⸗ res Ranges, auf eine gewiſſe Maͤßigkeit, in allem was man gegen ſie unternehmen wollte, Anſprüͤ⸗ che machen, um ſo mehr, da ihr Sohn, trotz aller