Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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„Ich nahm kurze Rückſprache mit meinen Vetwal⸗ „tern, und alles war ſchnell abgemacht. Wir reiſe⸗ „ten Tag und Nacht, his wir die ruſſiſche Graͤnze „im Ruͤcken hatten. Wir ſchöpften freier Athem „und umarmten uns mit der Innihkeit, welche na⸗ „tuͤrlich unſere Herzen dieſer entronnenen Ge⸗ „fahr erfuͤllen mußte.“

„In Berlin machten wir halt; ich glaubte, der „Graf wuͤrde hier nichts zu befürchten baben, und „rieth ihm ſelbſt, ſeinen Namen und Stand wieder⸗ um anzunehmen, waͤhrend ich ſelbſt zuruͤck nach „Petersburg eilte, um die mißliche Angelegenheit „meines Freundes wo möhlich zum Guten beizu⸗ „legen. Der Graf, ein Wagehals, wenn es nur „ſein Leben betraf, aber furchtſam, wenn es das „Schictſal ſeiner Tochter galt, glaubte ſie in Ber⸗ „lin nicht ſicher genug, ſondern verbarg ſie unter „andern Namen in einer Art Penſion, nicht weit von „Potsdam. IFch ſelbſt hatte meine Hoffnung auf „Berloßf geſetzt, er allein konnte mich retten,— „ich traf ihn ſierbend und— tetten „Seufzer.“

„Die Schicklichkeit evforderte,— Wittwe ei⸗ „nen Condolenzbeſuch abzuſtatten; ſie empfing ihn „mit Kalte; weniger betruͤbt uͤber den Tod ihres „Gatten, als aufgebracht, ſich an Obinski zu raͤ⸗