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„rer Schoͤnheit auch nicht geeignet, um einen feſten „Mann, wie Obinski, in ſeinen Grundſaͤtzen irre zu „zu machen. Er war deshalb ſo oft an ihrer „Seite, weil ſie mit hohem Intereſſe, ſeinen bit⸗ „teren Klagen, ein geneigtes Gehör lieh, Klagen, „die ſie bald veraͤndert haben wuͤrden, wenn ſie „micht den Klaͤger bevuͤckſichtiget haͤtten. Der ſchein⸗ „bare Antrag der Fuͤrſtin war empoͤrend, er vermied „das Palais des Fuͤrſten und fragte nicht um Rath, „was dabei zu thun ſeyn koͤnne.“
„Ich antwortete ihm, daß eine Frau dem, vx „ihr Herz und ihre Liebe verwirft, nie verzeiht. „Wenn ſie ſich micht raͤcht, ſo mangelt es ihr an „Gewalt dazu, indeſſen wirſt Du uͤberzeugt ſeyn, „daß die Gemahlin eines Mannes, wie Borloff⸗ „der dem Staat ſo ausgezeichnete Dienſie geleiſtet „hat, bei Hofe ſehr viel gelten muß. Ihr Geſicht „läßt mich die Fuͤrſtin als intrigant vermuthen. „Geh nach Pvhlen zuruͤck, weyn man dtr die Er⸗ „laubniß giebt, lebe dort deiner Tochter, und bleibe „ruhig, wir haben von unſerer Freiheit getraͤumt, „der Traum iſt nicht in Erfuͤllung gegangen, die „Zeit iſt da, wo wir dulden und gebosn „muͤſſen.“
„Die Fuͤrſtin, durch das Ausbleiben des Gra⸗ „ſen ſehr beleidigt, ſchrieb ihm mehrere Briefe⸗


