Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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ſten ſaͤmmtlicher Hotels garnis beſitzen, und die ein Geſchenk an Geld nicht von der Hand weiſen. Die Leute der Fuͤrſtin durften freilich keinen Fuß auf die Gaſſe ſetzen; ihre Begleitung war indeſſen zu zahlreich, als daß Herr Martin nicht in den er⸗ ſten vier und zwanzig Stunden gewußt haben ſollte, daß die Prinzeſſin ihre Wohnung im Hotel des Princes der Straße Richelien genommen hatte. Bertrand mit ſeiner falſchen Naſe logirte ſich ebenfalls, obgleich ſehr beſcheiden, in dieſem Hu⸗ tel ein. Er unterließ nicht, ſich mit der jungen Eliska, der geſprächigſten der Kammerfrauen, ein wenig bekannt zu machen. um ſich indeſſen nicht zu verrathen, ſprach er nur vom Regen, vom ſchö⸗ nen Wetter und dergleichen gleichguͤltigen Gegen⸗ ſtäͤnden. Eine junge huͤbſche Kammerjungfer hat in der Regel manche kleine Angelegenheiten, die der Dienſt der Herrſchaft nie ganz vergeſſen laͤßt. So auch hier. Elisba hatte zu Petersburg den Jaͤger eines dortigen großen Herrn, welcher jetzt ruſſiſcher Geſandter in Paris war, gekannt. Ohte alſo vor⸗ her den Gegenſtund ihrer Liebe geſprochen zu ha⸗ ben, wollte ſie nicht gern weiter reiſen. Das Hotel durfte ſie nicht verlaſſen, ein Briefchen ſollte der Jaͤger erhalten, und zwar in ſeine eigene Hand, weil er dumm genug geweſen, ſich zu verheirathen,