Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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„gegen 4 Uhr eine große Dame mit ihrem Ge⸗ „folge, beſtehend in einigen Kammerfrauen, Be⸗

„dienten und zwei Vorreitern, hier angekommen?“

— Zu Befehl.—„Die Dame iſt krank und ruht. „Nicht wahr?“— Woher wiſſen Sie das?— „Man hat es mir geſagt.“ Ich habe keine Luſt, hier ebenfalls den Zauberer zu machen, dachte er hei ſich ſelbſt, es mochte mich vom Ziele fuͤhren.— „Wo ſind die gimmer der Dame?“— Neben den Ihrigen.—„So ſag ihr, daß ein Fremder ſie zu „ſprechen wuͤnſche.“— Der Herr weiß, daß ſie

krank iſt und alſo keine Beſuche annehmen wird.—

„Eine ſehr richtige Bemerkung, mein Kind.“— „Rufe mir Matiska, die erſte ihrer Frauen.“— Dieſe darf nicht vom Bette der Fuͤrſtin fort.— „Sapperment, welch eine Menge vyn Hinderniſſen „iſt hier zu beſeitigen

Herr Martin ging auf das Zimmer der Prin⸗ zeſſin zu, Surette ſtemmte ſich mit Gewalt ent⸗

gegen, ſie loͤuft am Ende hinein, ſchreit, daß ein

fremder Herr den Eingang erzwingen wolle und Matiska erſcheint mit einer Kammerwuͤrde, wel⸗ che Herrn Martin herzlich zu lachen machte. Sie firirt den unverſchaͤmten Fremden,— weicht einige

Schrite zuruck, wird leichenblaß, will reden, ſtottert indeſſen nur einige Worte ohne Zuſammenhang her.

Surette