Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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obachtungsgeiſt auf, der zweite hingegen uͤberzengt durch Einfachheit und ſtrenge Wahrheit.

Der erſte Wagen hatte bereits die erſten Haͤu⸗ ſer von Pontviſe erreicht.—„Kaum haͤtte ich mich „ſchon ſo nahe geglaubt, Bertrand, ermuntre Dich; „ſuch Deine falſche Naſe hervor, wir können ſie „hier ebenfalls gebrauchen. Die Rolle, die Du „ſpielſt, wird Dir vielleicht eine Unterredung mit „Matiska verſchaſſen, ich werde mich an die Fur⸗ „ſtin halten, und ich bin gewiß, wir kommen hin⸗ „ter ihre Schliche.“

Gewiß wird der Leſer dieſe Dame, welcher Herr Martin ritterlich und abentheuerlich folgt, ſchoͤn, jung, liebenswuͤrdig glauben. Gefehlt.— Sie iſt funfzig Jahr alt, gelb, hohlen Blickes, welk, die Stirn voll Runzeln. Wenn man mit ſeinem Gewiſſen nicht ganz auf dem Reinen iſt, al⸗ tert man ſchnell.

Herr Martin war in Pontoiſe ganz und gar unbekannt; er fragte alſo nach dem beſten Gaſthauſe; denn es ſtand zu vermuthen, daß dort die Fuͤrſtin ihrer Ruhe pflegen wuͤrde. Der große Hirſch wird ihm genannt, er faͤhrt vor, ſieht ein Zimmer an, quartirt ſich ein.

„Liebes Kind, ſo ſprach Herr Martin zu dem „Maͤdchen, welches das Bett uͤberzog, iſt nicht etwa