Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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mehrt das Uebel, nur Beharrlichkeit und Muth beſiegt jedes ungluͤck.—„Was aber „der Fuͤrſtin entgegenſtellen?“— Uns ſelbſt und alle ehrliche Leute; es ſind deren freilich wenige, allein ihre geringe Anzahl wird ſtark durch die Kraft ihres Bewußtſeyns. —„Aber ihr Stand?“— Sie befleckt ihn.— „Ihre Reichthuͤmer?“— Sie mißbraucht ſie und dieſer Mißbrauch iſt ein Zeichen ihres nahen untergangs. Der Menſch, ſo wie er geboren wird, iſt gut, die Vatur hat in ihn den Keim zu ſeinem Gluͤcke ge⸗ legt, aber Ehrgeiz und Begierde erregen ſeine Leidenſchaften, Intereſſe ſchaͤrft ſie; in der verfeinerten Ausbildung muß man die Urſach aller nebel ſuchen. Schlaf wohl, Dir fallen die Augen zu⸗ Herr Martin hielt mit der einen Hand die Zuͤgel, mit der andern einen Theil von La Bruͤyeres Werken worin er blaͤt⸗ terte. Solch ein Buch, dachte er, ſollten alle Menſchen auswendig wiſſen. Es wuͤrde weniger Dummkopfe und folglich auch weniger Spitzbuben geben. Der unterſchied zwiſchen Rochefaucault und La Bruͤyere iſt nicht ſchwer zu finden. Der erſte ſtellt ſeine Grundſatze mit mehr Witz, als Be⸗