Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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Sieger einen Preis nach Maßgabe des ge⸗ fundenen Widerſtandes fordern wird. Das Maͤdchen ſchmeichelt ſich, daß der Geliebte ſo viel Eigenliebe beſitzen wird, um uͤberzeugt zu ſeyn, nur er koͤnne ſie von ihrer Pflicht entfer⸗ nen, und daß dieſer Widerſtand, welcher zugleich der letzte ihrer ſterbenden Staͤrke iſt, nicht die Achtung des Siegers ſchmaͤlern, ſondern ſeine Er⸗ kenntlichkeit zu dem abehh Gegenſtande ſei⸗ ern wird⸗ i*

So weit hat man pin und heruͤber; mit faſt gleichem Vortheil; aber die gluͤckliche ader ungluͤckliche Stunde hat geſchlagen und alles nimmt eine andere Geſtalt an. Der Geliebte be⸗ fuͤrchtet von einer Frau, die er bereits zu Thraͤ⸗ nen gezwungen hat, keine Untreue mehr. Er ſchlaft ſeines Gluͤcks gewiß auf den Myrthen ru⸗ hig ein, welche die geliehte Hand fur ihn gepfluͤckt, und womit ſie immer bereit ſeyn wird, ihn zu krdnen. Seine Hitze iſt abgekuͤhlt, er genießt ſein Gluͤck mit Ruhe und Sicherheit. Die Schoͤnheit, welche ſich dem Liehenden einmal hingegeben hat, macht ſich im Stillen Vorwuͤrfe, zu viel gethan zu haben, und mochte doch ſo gern noch mehr thun. Sie fuͤrchtet die gewohnlichen Folgen eines heißen Entzuckens; iedes Frauenzimmer ſcheint ihe