„Leben und Feuer ſehn. In einem Cirkel, im Thea⸗ „ter, auf Baͤllen, Promenaden giebt es! nur ein „Veſen fur ihn; er weiß die Geliebte zu finden, „auch ohne daß ſie ihn benachrichtigt. Die Ge⸗ „liebte antwortet ihm jetzt, aber oft nur durch ein⸗ „elne Sylben und das Wörtchen: Nein/ wird gern „von ihr gebraucht. Glauben Sie daß den Gelieb⸗ „ten dieſes Rein verzweiſſen laͤßt? Es wuͤrde es, „aber die ſchönen Augen ſtrafen den Mund, der es „lispelt, Luͤgen. Ihre Blicke ſind der Ausdruck „der Liebe, ſie iſt Herrin ihrer uͤbrigen Bewegun⸗ „gen, ihrer Worte, nur nicht maͤchtig genug, uns „Stillſchweigen gebieten zu konnen, wenn wir mit „allem Feuer der Leidenſchaft von unſerer Liebe „ſprechen. Sonſt drangen verliebte Blicke durch „die Staͤbe eines Fächers zu uns, heut zu Tage birgt „eit Hut den lieblichen Kopf vor läſtigen Zeugen. „Der Beobachter ſelbſt wird durch die Wendung des Hutes getauſcht, und der Geliebte, den er viel⸗ „leicht wie fern glaubt, benbet ſich in gleicher „Linie mit ihm.“
„Aber warum nein ſagen, wenn unſte unge⸗ „duld das ja nicht erwarten kann? Iſt das Grund⸗ „ſatz, iſt es ein kleiner Betrug? weder das eine „noch das andere. Man iſt entſchloſſen, ſich zu „ergeben, weiß aber auch zu gleicher Zeit, daß der


