der Mühe! Warum widerſpricht ſich ſelbſt die Na⸗ tur ſo oft? Warum regnet es im Ocean, wo oh⸗ nedem Waſſer genug iſt? warum nicht in den Sandwuͤſten Afrikas, wo das Waſſer mangelt und der Reiſende verdurſtet? Warum erzeugt die Erde giftige Pflanzen und Thiere? Warum ſtolzirt das bewußte Thier ohne Federn und mit zwei Fuͤßen auf unſerm Planeten einher, giebt ſich Muͤhe, eine Freude zu erhaſchen, die ſeine Vernunft verdammt, warum lernt es nicht einmal die goldne Lehre, daß der Stolz nur zum belachen, der Ehrgeiz eine Nartheit iſt: Warum begreift es nicht, daß es
ſelbſt das wildeſte aller Thiere iſt, das heuchleri⸗ ſcheſte dazu, und daß der Hund, der zu ſeinen Fuͤ⸗
ßen kriecht, in der Regel beſſer als ſein Herr iſt?— Warum nicht? Weil die Sachen einmal ſo und nicht anders in der Welt ſind und weil, wenn ſie nicht ſo waͤren, ſie anders ſeyn muͤßten, und wenn ſie nicht ſo und nicht anders waͤren— ſo wuͤr⸗ den ſie wahrſcheinlich gar nicht ſeyn. Ich bin ein rechter Narr, mir den Kopf zu zerbrechen. Herr Martin lachte!
Seine Bemerkungen waren gar nicht laͤcherlich, warum lachte er? warum?
Ein huͤbſches junges Milchmaͤdchen, nachlaͤßig zwiſchen den beiden kupfernen Milchkannen auf


