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19. bis 21. Bändchen, Die heilige Ligue oder der Spion : 4. Band (1846) Der Spion
Entstehung
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Potz Tauſend! Wie war ich trunken vor Stolz; man mußte es mit anſehen. Dieſer kleine Schelm von Anton war auch ganz außer ſich vor Freude, Marianne ſtrei⸗ chelte ſich mit Selbſtgefälligkeit das Kinn und nannte An⸗ toinetten ihren Zögling; was die phyſiſche Erziehung be⸗

trifft, hatte ſie allerdings Recht.

Ein Vater bleibt Vater; der Philoſoph Andrs wollte ſeinen Sohn glänzen laſſen, obwohl die Philoſophie und die Eitelkeit nicht gut zuſammenpaſſen. Er ſchlug vor, zwiſchen den Kindern eine Art von Disputation zu veran⸗ laſſen über die natürlichen menſchlichen Rechte, und über den Kettenzwang, mit weſchen der Despotismus dieſelben belaſtet. Ein Bischen Nachdenken würde ihn überzeugt haben, daß das weniger ein Gegenſtand der Erörterung für Kinder, als für Arioſt und Seneca ſei; auch ver⸗ wickelten ſich die unſeren in dieſem Geſpräche auf's Drol⸗ ligſte, und Eines ſchwatzte mehr Unſinn als das Andere. Ich ließ ein lautes Gelächter erſchallen; Anton und Antovi⸗ nette endeten ihre Unterhaltung mit Sang und Tanz; ſie hatten Tanzſtunde bei dem großen Tanzmeiſter Abdonn erhalten, und ſie tanzten wirklich recht gut. André zog ſich auf gute Art aus dieſer Sache; er gab zu, daß er einen närriſchen Einfall gehabt habe:So mögen ſie tanzen, ſagte er,und ſich nicht wieder in die Metaphyſikmiſchen.

Wir ſprachen dann über den Zwang ihrer jetzigen ge⸗ genſeitigen Stellung; wir kamen darüber überein, daß wir ihnen einige Zugeſtändniſſe machen müßten, damit ſie ſich unſerem Einfluſſe nicht ganz entzögen. Die Feſte auf