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19. bis 21. Bändchen, Die heilige Ligue oder der Spion : 4. Band (1846) Der Spion
Entstehung
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tungen hin Etwas zu unternehmen, er befahl Coton, dieſe Briefe vorzuzeigen; ſie waren jedoch gar niemals geſchrie⸗ ben worden. Heinrich befahl nun daher ſeinem Beichtvater, Sully ausdrücktich um Verzeihung zu bitten, und Jener mußte wirklich ſeinen jeſuitiſchen Stolz ſo weit demüthigen. Nichtsdeſtoweniger hatten doch die Intriguen dieſer Elenden düſtere Wolken in dem Geiſte des Königs zurück⸗ gelaſſen. Sully rächte ſich für die Kälte, mit der ihn jetzt der König behandelte, dadurch, daß er fortfuhr ſeine Pflichten auf's Strengſte zu erfüllen; er vernichtete ſeine Verleumder dadurch, daß er den ungeheuerſten und nützlichſten Plan, den er während ſeines ganzen Miniſteriums entworfen batte, veröffentlichte: den Plan nämlich, einen Canal zu bauen, der das mittelländiſche Meer mit dem Ocean verbinde: eine ungeheure Arbeit, an deren Ausführung der König nur durch ſeinen ſo frühzeitigen Tod verhindert wurde. Heinrich der Vierte war edelmüthig, und er verhehlte es ſich nicht, wie viel er ſeinem Miniſter verdanke. Dieſer Zuſtand von Zwang, in dem fie mit einander lebten, fing ihm endlich an unerträglich zu werden; er hatte mit ihm eine ehrliche, offene, vollkommene Erklärung, und die Rechtfertigung Sullp's ward durch dieſelbe vollſtändig. Der König umarmte ihn mit einer Zärtlichkeit, die er nur zu lange Zeit ſchon in ſich zurückgehalten hatte; der Mi⸗ niſter machte eine Bewegung, als ob er ſich ihm zu Füßen werfen wollte.»Thun Sie das nicht,« ſagte er zu ihm, »Diejenigen, welche da unten ſind, könnten glauben, daß Sie mich um Gnade bitten.« Er nahm ihn bei der Hand,