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er ſchmeichelte ſich, daß ein Akt der Großmuth ſie vielleicht an ſeine Perſon feſſeln könnte, und er beſchloß, ſie zurück⸗ zurufen.
„Sully widerſetzte ſich dieſem Plane auf's Heftigſte; er erinnerte den König an alle die Verbrechen, deren ſich vieſe Geſellſchaft ſchuldig gemacht hatte, vom Jahre 1545 bis zum Jahre 1593. Heinrich ſchloß ſeinem Miniſter durch folgende merkwürdige Worte den Mund:»Ich will mich ihnen lieber ein Mal ganz überliefern, als ſie fort⸗ während zu fürchten haben.«
„Sie wurden zurückberufen.
„Sully ſorgte für den äußeren Wohlſtand des König⸗ reichs; die Finanzen befanden ſich in einem glänzenden Zu⸗ ſtande, der Druck der Auflagen wurde von Jahr zu Jahr immer leichter, neue Zweige des Handels wurden dem Gewerbsfleiße eröffnet: der Ueberfluß begann unter allen Volksklaſſen zu herrſchen, das Volk ſegnete den König und ſeine Miniſter.
„Die immer habſüchtigen Maitreſſen und Höflinge wur⸗ den von Sully ſtets zurückgewieſen; ſie haßten ihn, und beſchloſſen daher ihn in der guten Meinung des Königs zu Grunde zu richten. Der Jeſuit Coton, der Beichtvater des Königs Heinrich, ließ ſich mit in dieſe Art von Verſchwö⸗
rung ein; er verleumdete Sully, betheuerte die Exiſtenz
von Briefen, die dieſer Miniſter an verſchiedene Corpo⸗ rationen geſchrieben, und in welchen er ihnen verboten haben ſollte, den Befehlen des Königs zu gehorchen. Dieſer
Fürſt war jedoch zu gerecht, um auf unbeſtimmte Behaup⸗


